Nasenkorrektur

Das ästhetische Gleichgewicht des Spiegelbildes wird maßgeblich durch Größe und Form der Nase als zentrales Element des Gesichtes geprägt. Kurz gesagt, die Nase sollte zum Gesicht passen. Eine auffällige „Charakternase“ ist zwar mitunter charmant, wird aber von den Betroffenen oftmals als Belastung empfunden. So kann die Harmonie im Erscheinungsbild durch einen dominanten Höcker, einen breiten Nasenrücken, eine knollige Nasenspitze oder eine Krümmung nach etwaigen Nasenbeinbrüchen beeinträchtigt sein.

Zuerst muss jedoch die funktionelle Komponente der Nase berücksichtigt werden. Eine verkrümmte Nasenscheidewand kann die Nasenatmung behindern und wirkt sich unter Umständen sehr negativ auf die Lebensqualität aus. Ziel einer Nasenkorrekturoperation (Rhinoplastik) ist es nun, durch behutsame Veränderungen an Nasenknorpeln und Knochen, ein Gleichgewicht der Proportionen im Gesicht herzustellen und dabei die freie Nasenatmung zu gewährleisten oder wieder herzustellen. Das Spektrum der Rhinoplastik reicht – je  nach Ausgangssituation – von einer relativ unkomplizierten Korrektur der Nasenspitze bis zur umfassenden Begradigung von Nasenbein und Nasenscheidewand (Nasenseptumplastik) mit Höckerabtragung und Knorpelverkleinerung. Eine Rhinoplastik erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und sollte nur von einer versierten Chirurgin durchgeführt werden. Je nach Umfang dauert die Nasenkorrektur zwischen einer und drei Stunden. Die Schnitte werden im Allgemeinen unsichtbar innerhalb der Nase angelegt, damit möglichst wenig sichtbare Narben zurückbleiben.